Diversity im Silicon Valley?

Diversity im Silicon Valley? 

Artikel bewerten

Das Silicon Valley ist der Ort, wo die Zukunft erfunden wird. Es ist Heimat oder Urspung von etablierten Unternehmen wie Apple, Google und Facebook, aber auch von erfolgreichen Newcomern wie Uber, Airbnb oder Netflix. Keine andere Gegend auf der Welt ist auch nur annähernd so produktiv und innovativ wie dieses Gebiet um San Francisco und San José.

Das Silicon Valley steht auch für Vielfalt: Ohne über genaue Zahlen zu verfügen, kann man wohl behaupten, dass es in den USA keine andere Gegend gibt, wo sich asiatische Minderheiten wie Inder und Chinesen aber auch die LGBT-Gemeinschaft (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender) ähnlich erfolgreich durchsetzen können. Und doch hat das Silicon Valley ein Diversity-Problem: Der Anteil an Mitarbeitenden und Führungskräften schwarzer und lateinamerikanischer Herkunft ist in der High-Tech-Branche verschwindend gering.

Laura Weidman Powers, Mitgründerin und Geschäftsführerin von CODE2040, möchte dies ändern. Die 2012 gegründete Organisation hat das Ziel, bis 2040 den Anteil dieser Minderheiten im Silicon Valley auf ihren prozentualen Anteil an der Gesamtbevölkerung zu erhöhen. Sie setzt dabei auf ein Fellows-Programm, das exzellente Studierende der Informatik aus unterrepräsentierten Minderheiten als Praktikanten bei Top-Unternehmen der IT- und Hightech-Branche unterbringt und ihnen damit den schwierigen Einstieg in die Unternehmenswelt ermöglicht. Laura Weidman Powers wurde für ihre erfolgreiche Arbeit von Goldman Sachs als eine der 100 vielversprechendsten Unternehmer und vom Online-Magazin «The Root» als eine der 100 einflussreichsten Afroamerikaner ausgezeichnet.

Lesen Sie ein Porträt über diese faszinierende Frau im neuen CREDO, dem Magazin für Vermögenskultur der LGT.

Leselink:
Mehr Informationen über CODE2040 finden Sie hier.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.