Fairness muss man sich leisten können

Fairness muss man sich leisten können 

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Wie entsteht unser Sinn für Fairness und Gerechtigkeit? Eine amerikanische Psychologin hat darauf verblüffende Antworten.

Niemand wird gerne über den Tisch gezogen: Das Prinzip der Fairness spielt im menschlichen Miteinander, im Geschäftsleben und natürlich auch im Sport eine wichtige Rolle. Die meisten von uns haben ein feines Gespür dafür, wenn wir selbst oder andere Menschen unfair behandelt werden. Studien zeigen sogar, dass dies nicht nur für Menschen, sondern auch für Affen gilt. Ist unser Sinn für Fairness also evolutionsbedingt, gewissermassen angeboren? Oder ist er eine Folge der Erziehung?

CREDO: Fairness

Die amerikanische Psychologin Katherine McAuliffe hat sich früh in ihrer akademischen Laufbahn mit der Frage beschäftigt, wie Menschen Kooperationen eingehen und welche Erwartungen und Normen hierbei eine Rolle spielen. Anhand von Tests hat sie untersucht, wie Kinder in den USA und Kanada, aber auch in Ländern wie Indien und Uganda auf die unfaire Verteilung von Bonbons reagieren. Unter anderem hat sie herausgefunden, dass sich das Empfinden für faires Verhalten bereits ab ungefähr sechs Jahren herauszubilden beginnt, dass Fairness keine Frage des Wohlstands ist und dass sich der Sinn für Fairness in verschiedenen Kulturen und Ländern unterscheidet.

Sacha Batthyany, Autor bei der NZZ am Sonntag, hat mit Katherine McAuliffe für das LGT Kundenmagazin CREDO ein Gespräch über die Erkenntnisse aus ihren Forschungen geführt. Lesen Sie das Interview und weitere spannende Geschichten zum Thema Fairness im Kundenmagazin CREDO.

LGT Kundenmagazin CREDO
CREDO ist das zweimal jährlich erscheinende Magazin der LGT zur Vermögenskultur. Es soll unterhalten, überraschen, aber auch zum Nachdenken anregen. Zum Download
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